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Ab September 2022 können Sie sich im Frankfurter Riederwald kostenlos und flexibel per App eines unserer EASY-Shuttle bestellen.

Frankfurt - Riederwald

Länge der Teststrecke:
ca. 2,7 Kilometer

Betriebszeitraum:
September 2022 - Mai 2023

Betriebstage:
Montag bis Samstag
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Wir sind Partner des SHOW-Projektes

Gemeinsam mit traffiQ und EasyMile sind wir Partner im EU-Förderprojekt SHOW. SHOW steht für Shared automation Operating models for Worldwide adoption und es handelt sich um ein Projekt der Europäischen Union, mit dem Ziel, in 20 europäischen Städten den autonomen ÖPNV zu fördern.


Weitere Informationen zum SHOW-Projekt finden Sie hier.



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Die Zielsetzung

Im Fokus steht die Erprobung von einem autonomen Shuttlebetrieb in Verbindung mit einer OnDemand-Bedienung. Dies soll im öffentlichen Straßenverkehr in Hessen getestet werden. Darüber hinaus soll eine KI zum Einsatz kommen, um den Fahrgästen während der Fahrt Fragen beantworten zu können. Diese Fragen können sich beispielsweise um das Projekt, das Fahrzeug oder Fahrplanauskünfte handeln. Das Ziel dieser KI ist es, für Fahrgäste auch einen Ansprechpartner bereitzustellen, wenn der Opertor mittelfristig nicht mehr im Fahrzeug benötigt wird. Aus den Erkenntnissen des Testfeldes an der Stadtbahnzentralwerkstatt der VGF, wird ein weiterer Fokus auf der Integration einer Leitstelle liegen, die für den Betrieb von autonomen Fahrzeugen des Level 4 (SAE) notwendig ist. Außerdem wird die teilweise Barrierefreiheit getestet.



Einfache Buchung per App

Mit unserer EASY On-Demand App, die Sie in Kürze im Apple Appstore oder im Google Play Store finden, können Sie Ihren Sart- und Ihren Zielpunkt mit der gewünschten Abfahrtszeit im Bediengebiet angeben. Das autonome Fahrzeug wird sie zur angebenen Zeit am angegebenen Ort abholen und Sie an Ihr gewünschtes Ziel bringen. Das Angebot ist kostenlos.

Eine auführliche Anleitung zur Buchung Ihrer EASY-Fahrt folgt zum Start des Betriebs an dieser Stelle.
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Umfrage zum Projekt

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir das SHOW-Projekt und das autonome Fahren im ÖPNV voranbringen. Die Befragung bezieht sich auf Ihre Meinung und dauert nur ca. 10-15 Minuten. Wirken Sie am Projekt mit!

Jetzt teilnehmen

Die Fahrzeuge

Das EasyMile EZ 10 Gen3 Fahrzeug besitzt eine hohe Anzahl von technischen Lösungen im Bereich des automatisierten Fahrens. Grundsätzlich können die technologischen Lösungen in Software und Hardware unterteilt werden. Unter der Software wird die Programmierung verstanden und unter der Hardware die Sensorik, Kamera sowie die unterschiedlichen Bremssysteme.

EASY Fahrzeug
IMU (Inertial Measurement Unit)

Unter der IMU versteht sich die Messeinheit, sie ist eine Kombination aus mehreren Inertialsensoren. Dazu gehören Beschleunigungssensoren und Drehratensensoren, welche im Fahrzeug verbaut sind. Diese Sensoren bilden ein Trägheitsnavigationssystem. Mit Hilfe der Trägheitsnavigation kann das Fahrzeug seine genaue Position bestimmen. Kombiniert mit dem GPS (Global Positioning System) kann das Fahrzeug die aktuelle sowie die prognostizierte Lage bestimmen.

GPS (Global Positioning System)

GPS funktioniert über Satelliten, die über codierte Radiosignale stetig ihre Position und Uhrzeit aussenden. Das Fahrzeug kann als GPS-Empfänger aus diesen Informationen wiederum den eigenen Standpunkt berechnen.

Odometer

Das Odometer misst anhand der Anzahl der Radumdrehungen eine Wegstrecke des automatisierten Fahrzeugs. Dabei wird die Anzahl der Radumdrehungen zwischen zwei Messpunkten gezählt und zusammen mit dem bekannten Radumfang in eine Wegdifferenz umgerechnet.

Kameras

Die Kameras sind während der Fahrt nicht angeschaltet. Sie dienen dazu, in Notfallsituationen für die Leitstelle zur Verfügung zu stehen, um schnell realisieren zu können, welche Probleme es vor Ort gibt. Zukünftig sollen die Fahrzeuge so auch ohne Operator fahren können.

LIDAR-Sensoren (Light Detection And Ranging)

LIDARs sind Sensoren, mit denen die Umgebung des Fahrzeuges gescannt wird. So werden auch sich bewegende Objekte im Umfeld des Fahrzeuges erkannt, sodass das Fahrzeug reagieren kann. LIDARs senden zur Atmosphärenmessung Laserimpulse aus und detektieren das aus der Atmosphäre zurückgestreute Licht. Aus der Lichtlaufzeit der Signale wird die Entfernung zum Ort der Streuung berechnet. So können Gegenstände in der Umgebung ermittelt werden und das Fahrzeug seine Geschwindigkeit anpassen.

1. LMS-Sensor

Das Fahrzeug ist mit 4 LMS-Sensoren ausgestattet. Die LMS-Sensoren scannen jeweils in einem 270 Gradwinkel (30-40 Meter) die Flächen um das Fahrzeug. Dabei ergibt sich über die Sensoren ein 2D-Scan, in dem alle Störungsparamter angezeigt werden. Diese Sensoren sind besonders wichtig, um bewegliche Objekte zu erkennen und dementsprechend zu reagieren.

2. VLP 16- Sensor

Das Fahrzeug ist mit 2 VLP 16-Sensoren ausgestattet. Der VLP 16-Sensor scannt eine Fläche in einem 110 Gradwinkel auf der horizontalen Ebene sowie in einem 78 Gradwinkel in der vertikalen Ebene. Über den Scan 16 verschiedener Ebenen wird aus mehreren 2D-Scans ein 3D-Scan. Somit kann das Fahrzeug die Objekte in der Umgebung genauer erkennen und dementsprechend auf die unterschiedlichen Situationen reagieren.

3. LMRS-Sensor

Das Fahrzeug hat einen LMRS-Sensor, welcher Objekte auf bis zu 200 Meter scannt. Dies ist besonders wichtig für die Streckenorientierung. Da sich das Fahrzeug an feststehenden und eingescannten Objekten orientiert. Hierzu gehören insbesondere Gebäude, Bäume, Laternen, usw..

Bremssysteme

Um auf alle Situationen vorbereitet zu sein, besitzt das Fahrzeug vier verschiedene Bremssysteme.

1. Regenerativbremse

Beim regenerativen Bremsen schaltet der Elektromotor des Elektrofahrzeugs auf den Generatorbetrieb um. Die Räder übertragen die Bewegungsenergie über den Antriebsstrang zum Generator. Der Generator dreht sich, ähnlich wie der Dynamo eines Fahrrads, und wandelt dadurch einen Teil der Bewegungsenergie in elektrische Energie um. Diese wird in einer Hochvolt-Batterie gespeichert. Das generatorische Bremsmoment des Elektromotors, das bei der Energieerzeugung entsteht, bremst das Fahrzeug.

2. Hydraulische Bremse

Eine Hydraulikbremse ist eine Bremse, bei der die Kraft hydraulisch, das heißt über eine Flüssigkeit in einer Leitung, übertragen wird. Diese Technik wird bei Kraftfahrzeugbremsen, aber auch immer häufiger bei Fahrradbremsen eingesetzt. Hydraulikbremsen arbeiten mit weniger Reibung in den Übertragungselementen als mechanisch betätigte Bremsen. So sind sie deutlich besser dosierbar und erzeugen eine höhere Bremskraft.

3. Elektisches Bremssystem

Das Elektronische Bremssystem (EBS) ist eine Weiterentwicklung zur Anlage der Druckluftbremse. Durch die elektronischen Komponenten wird eine kürzere Ansprechzeit der Bremsen erreicht.

4. Fail-Safe-Bremse

Die Fail-Safe-Bremse kommt zum Einsatz, sollte der Strom ausfallen. Über ein elektrisches Feld wird die Bremsvorrichtung gehalten. In dem Moment, in dem der Strom ausfällt, greift die Bremse sofort um die Sicherheit zu gewährleisten.

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FAQ

Wie kann ich das Shuttle buchen?

Nähere Informationen zum genauen Buchungsablauf folgen in Kürze.

Ist die Mitnahme eines Rollstuhles möglich?

Sie können in der Buchung angeben, dass Sie mit einem Rollstuhl unterwegs sind. Im gesamten Bediengebiet gibt es Stellen, an denen Sie von dem Shuttle barrierefrei abgeholt werden können. Die App weist Ihnen den Weg zum nächstgelegenen barrierefreien Abholpunkt. Hier können Sie über die integrierte Rampe in das Shuttle steigen. An Bord des Shuttles wird mittels Rückhaltesystem für Ihre Sicherheit gesorgt.

Wo fährt das autonome Fahrzeug?

Das autonome Fahrzeug fährt im Gebiet des Frankfurter Stadtteils Riederwald.

Ist immer eine Aufsichtsperson mit an Bord?

Ja, es ist momentan noch erforderlich, dass immer eine Aufsichtsperson an Bord ist.

Kann man das autonome Fahrzeug bei einem Notfall stoppen?

Der Operator hat immer die Möglichkeit das autonome Fahrzeug per Nothalt zu stoppen.

Welche Fahrzeuge werden eingesetzt?

Für den Betrieb im Riederwald wird ein Fahrzeug des Typs EZ 10 Gen3 von EasyMile genutzt.

Was bedeutet On-Demand?

On-Demand bedeutet, dass es sich um ein flexibles Angebot handelt, dass von den Fahrgästen auf Bedarf genutzt werden kann. Dadurch entstehen keine Leerfahrten, wie man es aus dem klassischen Linienverkehr kennt. Wenn mehrere Fahrgäste ähnliche Destinationen anfragen, werden diese im Fahrzeug zusammen transportiert und durch dieses sogenannte Pooling wird die Effizienz weiter verstärkt.